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GTA 6 wird kommen. Doch Rockstar Games ist froh, das Spiel nicht in der Trump-Ära veröffentlichen zu müssen. Das Spiel wäre in der aktuellen politischen Situation nur schwer umsetzbar.

Das Open-World-Spiel GTA6 wird irgendwann erscheinen, so viel ist klar. Frühestens in drei Jahren ist mit dem neuesten Ableger zu rechnen, vermutlich dann sogar bereits für die neue Konsolengeneration.

Aktuell konzentrieren sich die Entwickler von Rockstar Games allerdings voll und ganz auf Red Dead Redemption 2 das bereits in den Startlöchern steht. Rockstar-Chef Dan Houser zeigt sich froh darüber, GTA 6 nicht in der Ära veröffentlichen zu müssen, in der Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist.

GTA 6 ist aktuell nur schwer umzusetzen

Ein Kernelement der GTA-Serie sei die satirische Betrachtung der Politik. Houser ist der Meinung, dass politische Gruppierungen in den USA immer mehr die Grenzen zwischen Wahrheit und Satire verwischt haben. Das macht es für ein Spiel schwierig, die Politik in einem satirischen Ton zu thematisieren.

„Es ist unklar, was wir mit dem Spiel überhaut machen würden. Die Leute wären aufgebracht, egal was wir tun. Sowohl die intensive liberale Entwicklung als auch der strenge Konservatismus sind beide sehr militant und sehr wütend. Das ist gleichermaßen gruselig, wie seltsam, besonders da beide Seiten teils ins Absurde gehen.“

Einige der aktuellen Tagesgeschehnisse der US-Politik seien laut Houser bereits nahe der Satire. Binnen zwei Minuten wäre manches bereits veraltet, alles verändere sich rasend schnell. Doch auch Read Dead Redemption 2 schreckt nicht vor politischen Themen zurück.

Read Dead Redemption 2 mit politischem Statement

Auch im kommenden Red Dead Redemption 2 kommen politische Statements zur Sprache. Dabei geht der Western-Titel jedoch nicht so stark ins Detail, wie man es von Rockstar normalerweise gewohnt ist. Thematisiert werden unter anderem Feminismus und Rassengleichheit.

„Es spielt in einer Zeit, in der die Frauenbewegung gerade erst aufkommt. Frauen begannen, ihren sehr eingeschränkten Platz in der Gesellschaft in Frage zu stellen. Und das gab uns die Möglichkeit für einige interessante Charaktere.“

In Red Dead Redemption 2 sollen sich Farbige und Indianer allerdings menschlich anfühlen. Das Spiel will versuchen, die Charaktere zu beleuchten und die verschiedenen Rassen nicht durch überspitzte Klischees darzustellen.

Quelle: Playcentral.de


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